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Weihnachten

Gerhard Nachtwei
Alle Jahre wieder?

Die Heiligabend-Religion ist voller Kitsch und Kommerz und voller Sehnsucht. An sie ist anzukünpfen und sie ist anzufragen. Erfahrungen aus einer Pastoral, die tiefer blickt.
> Volltext

Marie-Louise Gubler
Lasst uns nach Betlehem gehen!

Der biblische Bericht verortet die Geburt Jesu in einer konkreten Zeit an einem konkreten Ort und gibt ihr damit auch politische Relevanz. Die Hoffnungsbotschaft trifft auch in die politische Situation von heute an jenem Ort am Rand der Wüste Judäas.

Im Interview: Birgit Jeggle-Merz
Weihnachten feiern in postsäkularer Zeit
Chance der Begegnung mit dem Heil Gottes

Das Weihnachtsfest ist im Bewusstsein vieler und auch in den Terminkalendern vieler Pfarren das zentrale christliche Fest. Es im Blick auf das ganze Mysterium Christi gut zu gestalten, ist herausfordernd. Die Liturgie selbst gibt dazu Hilfen an die Hand.

Maria Katharina Moser
Gott kommt zur Welt
Geborenwerden als Angelpunkt der Inkarnationstheologie

Gott ist da, wo wir sind – zur Welt gekommen wie alle Menschen: durch die Geburt. Die Bedeutung der Menschwerdung Gottes erschließt sich nicht erst durch sein Leiden, sondern vom Anfang her. Weihnachten lässt sich verstehen als Einspruch gegen die Geburtsblindheit der Theologie.

Franz Troyer
Weihnachten als Last und Lust
Wie als Priester Weihnachten leben?

Nicht durchrasen, sondern mit Bedacht den Bogen vom ersten Advent bis zur Taufe Jesu spannen: Priester und Laien im pastoralen Dienst brauchen dazu Gelassenheit, gute Planung und Mut zu klaren Entscheidungen. Überlegungen aus eigener Erfahrung.

Franz Weber
»Ich steh’ an deiner Krippe hier«
Krippentheologie

Weihnachtskrippen bringen die Botschaft der Menschwerdung konkret ins Bild. Sie sind ein Stück inkulturierte Inkarnationstheologie und laden zur Betrachtung ein: geschnitzte Mystagogie. Im Folgenden beschrieben anhand einer bekannten Tiroler Krippe.

Veronika Prüller-Jagenteufel
Von der Krippe weitergehen
Betrachtung nach Weihnachten

Die Krippe ist kein Platz zum Bleiben. Die Hirten kehren zurück. Welche Wege wollen wir nach Weihnachten weitergehen?

Norbert Mette
Mission als transformierende Kraft
Anregungen aus Kanada

Das Vertrauen, dass Gottes Geist in der Welt präsent ist, lockt die Kirche, auf Menschen und Welt zuzugehen. Gottes Wirken zu bezeugen und Rechenschaft von der eigenen Hoffnung abzulegen, zeigen sich dabei als Kernstücke kirchlicher Sendung. Was ein kanadischer Bischof entwirft, ist auch hierzulande inspirierend.

Ursula Hamachers-Zuba
»Wenn es Gott denn gibt, ….«
Glaubenshorizonte österreichischer Jugendlicher und die Firmung

Das Interesse von Jugendlichen für Religion steigt, die Nachfrage nach der Firmung ist ziemlich stabil. Abhanden kommt jedoch die klar beschreibbare Lebenswende, noch mehr eine verbindliche Kirchlichkeit. Firmpastoral muss sich vielen Fragen und Unsicherheiten stellen – wie die Jugendlichen auch.

Franziska Loretan-Saladin
Dass die Sprache stimmt
Was Predigerinnen von Dichtern lernen können

Für die Dichterin Hilde Domin schafft die poetische Sprache eine heilsame reflexive Distanz zum Geschehen. Worte, die eine »Reserve des Ungesagten« bereitstellen, eröffnen Raum für die Hörenden. Auch Predigten können in diesen Raum führen.

Petr Slouk
Wie Erwachsene Christen werden
Zur Eingliederung von erwachsenen JungchristInnen in Tschechien

Nicht nur der Weg zur Taufe ist entscheidend, um Christ zu werden, sondern ob der Glaube in einen sinnvollen Alltagszusammenhang eingebracht werden kann. Ein Katechumenat, das die Taufwerber persönlich anspricht, ist dafür ebenso wichtig wie das Erleben von Gemeinschaft. Besonders heikel ist der Übergang aus der Gruppe der Katechumenen in die Gemeinde. Erfahrungen aus Tschechien.

Ulrich Winkler
Mission Spiritualität
Die Frömmigkeit der Religionen schätzen lernen

Was braucht es, um sich auf dem unübersichtlichen Markt der Spiritualitäten kompetent zu bewegen? Ein Universitätslehrgang in Salzburg lehrt neue Zugänge zu eigener und fremder Spiritualität und reflektiert sie auf wissenschaflichem Niveau.