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Megatrend Spirutualität
Leo Karrer
Spiritualität: ein Megatrend?
Spurensuche auf Wegen der Menschwerdung
Jenseits des medial unterstützten Trends
zeigen sich ernste Suchbewegungen. Aus christlicher Sicht ist Spiritualität
dabei weniger eine Weltanschauung als ein engagiertes Verhältnis
zur Welt, erwachsend aus konkreten Gotteserfahrungen.
> Volltext

Regina Polak
Megatrend oder Megaflop?
Zur Wiederentdeckung von Spiritualität
Die Veränderungen im Feld des Religiösen
werden widersprüchlich beurteilt. Neben Fehlstellen und Gefahren
lässt sich in dem neuen Trend auch das Potenzial einer hoffnunggebenden
Entwicklung erkennen: eine womöglich von Gott selbst herkommende
Sehnsucht nach Liebe und erfülltem Leben. Ein Plädoyer.

Ursula Baatz
Einbindung und Loslösung
Aspekte einer Anthropologie der Spiritualität
Spirituelle Übungswege haben quer durch die
religiösen Traditionen ähnliche Merkmale: Das eigene Dasein
im Kosmos sinn- und sinnenvoll zu erleben, ist dabei auch eine starke
Sehnsucht vieler Menschen heute. Darüber hinaus geht es aber um Selbstlosigkeit
und radikale Offenheit.

Magnus Striet
Scheidung der Geister
Kriterien für eine christliche Spiritualität
In Jesus Christus offenbart sich Gottes Spiritualität
für den Menschen als Angebot von Freundschaft in Freiheit, von unbedingter
Liebe. Die Welt kommt dabei als der Raum in den Blick, in dem Gott unsere
Freundschaft sucht und den wir dementsprechend füreinander förderlich
zu gestalten vermögen. Christliche Orientierungen im bunten Feld
der spirituellen Richtungen.

Reinhard J. Voß
Zeichenhaftes Handeln – zeugnishaftes Leben – visionäre Praxis
Spiritualität weltweiter Verantwortung für Gerechtigkeit, Frieden
und Bewahrung der Schöpfung
Der konziliare Prozess war und ist ein Sammelbecken
für Christinnen und Christen, die eine engagierte, befreiungstheologisch
geprägte Spiritualität zum Dienst an Menschen und Schöpfung
drängt. DIAKONIA bat einen prominenten Vertreter, diese Lebenshaltung
zu charakterisieren, die biblisch orientiert ist und das konkrete Leben
verändert.

Hermann Glettler
Feuer der Hoffnung
Berufung und Auftrag der Gemeinschaft Emmanuel
Die Mitglieder dieser katholischen Gemeinschaft
leben aus der geistlichen Quelle von Eucharistie und Anbetung, die sie
zu einem missionarisch engagierten Leben in der Welt von heute führt.
DIAKONIA bat einen Vertreter um eine Beschreibung dieser Spiritualität
gemeinschaftlichen Lebens in frei gewählter Verbindlichkeit.

Im Interview: Anna H. Pissarek
Präsenz und ein offenes Herz
Grundzüge schamanischer Spiritualität
Schamanische Praktiken zählen jenen alten
spirituellen Traditionen, denen heute wieder wachsendes Interesse entgegengebracht
wird. Gespräch mit DIAKONIA beschreibt Theologin, die seit einigen
Jahren den schamanischen Weg geht, diese Spiritualität als einen
weiten, heilsamen Raum sowie als Streben nach umfassender Harmonie.

Monika Renz
Gotteserfahrung in Leid und Sterben
Megatrend Spiritualität oder Erfahrung mit Gott?
Spiritualität ist ein Beziehungsgeschehen.
Diese Erfahrung kann sich – auch in scheinbar ausweglosen Situationen
– einstellen, wenn Menschen von Abwehr zu Offenheit finden. Spiritualität
ist Berührt-Sein von Gott.

Die brasilianischen Basisgemeinden
Spiritualität als Nachfolge Jesu im Dienst an den Ausgeschlossenen
Eine vitale Spiritualität prägt
seit Jahrzehnten die lateinamerikanischen Basisgemeinden. DIAKONIA dokumentiert
zwei brisante Abschnitte aus zwei aktuellen Grundsatzpapieren aus Brasilien.

Veronika Prüller-Jagenteufel
Ökumene ohne Priorität?
In Zeiten ökumenischer Nachlässigkeit
wird die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung vorbereitet.
Welcher Geist wird sie prägen?

Norbert Mette
Die Bibel in »gerechter Sprache«
Eine neue deutsche Bibelübersetzung
Mit Blick auf das Verhältnis von Christen
und Juden, auf das Geschlechterverhältnis und andere heutige Fragestellungen
übersetzten Spitzenleute der Exegese die gesamte Bibel neu: ein spannendes
Projekt für alle, die sich (neu) für das Buch der Bücher
interessieren.

Christian Hartl
Nüchtern und innig zugleich
Kardinal Julius Döpfners bleibende Aktualität
30 Jahre nach seinem Tod scheint der Konzilsvater
Döpfner fast vergessen zu sein. Seine Fähigkeit, Brücken
zu schlagen, macht diesen bedeutenden Kirchenmann aber auch heute zu einem
wichtigen Lehrer.

Ulrich Kuhnke
Compassion – Mitleid als Motivation sozialer Arbeit
Zur Unvertretbarkeit theologischer Redeweise
Weiter als gegenseitige Anerkennung auf gleicher
Ebene greift die Aufmerksamkeit auf das Leid der anderen und die Bereitschaft,
sich von ihnen in Anspruch nehmen zu lassen. Biblische bzw. praktisch-theologische
Rückbesinnung vermag hier einen Horinzont zu erschließen, an
den eine säkulare Redeweise nicht herankommt: die Leidempfindlichkeit
Gottes.
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