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Kunst : Kirche

Peter F. Schmid
»Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar«
Für Glaube und Seelsorge ist die Kunst unverzichtbar. Aber nicht als Anwendung oder Mittel, sondern als Ausdruck und Gestaltung des Lebens. Sie provoziert im besten Sinn des Wortes. Heute vielleicht mehr denn je.
Volltext

Günter Koch
Was Kunst ist und was sie bedeutet
Kunst kommt von Können und ist ein Geschenk der Musen. Sie schafft Schönes, irritiert und hilft leben. Und alle haben – potenziell – an ihr teil. Ein Wegweiser durch die Deutungen
des Phänomens Kunst.


Monika Leisch-Kiesl
Stichwort: Qualität

Wer weder bei Kitsch und Dekor bleiben will noch sich mit Zweitklassigem begnügen möchte, braucht die Bereitschaft, das eigene Kunstempfinden zu schulen und mit ExpertInnen in Dialog zu treten. Anregungen für den Umgang mit Kunst.

Interview: Katharina Struber und Ursula Witzany

»Es gibt nicht so viele Orte, die nicht auf Konsum ausgerichtet sind«
Zwei Künstlerinnen über Kirche, Kunst und Spiritualität
Die beiden Künstlerinnen gestalteten in Oberösterreich in der psychiatrischen Einrichtung Schlosshaus sowie in der
Pfarre Braunau »Marien-Orte«. Im Gespräch mit Maria Katharina Moser erzählen sie über praktische Anforde-rungen und kommunikative Heraus-forderungen, über das Verhältnis von Künstlerin und Kirche sowie von Kunst und Spiritualität.

Hubert Nitsch
Junge Kunst in alten Kirchen
Von der Notwendigkeit einer zeitgenössischen Bildwelt im gelebten Glauben
Kunstprojekte in Kirchenräumen bringen Gegenwart und Glaube in Kontakt: Was steht dahinter, was ist zu beachten? Kurz gefasste Thesen eines Initiators.

Markus Schlagnitweit
WasserHaut in der kunstzeit02
Annäherung an ein Kunstwerk von Lore Demel
»kunstzeit« ist ein Projekt im Raum der Stille an der Universität Linz. Die Künstlerin Lore Demel präsentierte dort Fotografien unter dem Titel »WasserHaut«. Bei der Vernissage wurde folgende theologische Annäherung geboten.

Interview: Karl A. Immervoll

»Ich möchte uns stolpern lassen«
Begegnungen zwischen zeitgenössischer Kunst und Pfarrgemeinde
In einer Pfarre regelmäßig künstlerische Aktionen zu setzen und diese mit Sozialprojekten zu verbinden, öffnet die Kirche für neue Menschen
und für die Kreativität aller. sprach mit einem Theologen,
Arbeiterseelsorger und Organisten aus Niederösterreich.

Franz Bucher

Brücken schlagen über einen »tiefen Graben«
fragte einen anerkannten Künstler, der für und in Kirchen-räume/n arbeitet, was er sich von der Kirche als Auftraggeberin erwartet: u.a. Dialog und die Offenheit dafür, dass Kunst nicht illustrieren, sondern sie selbst sein will.

Birgit Schmidt

Playing Arts
Eine Form der Begegnung von Kunst und Spiritualität
Playing Arts ist der Titel für Seminare und Projekte, in denen Menschen spielend künstlerisch sind, sich ins Spiel bringen und Lebenslust üben. Zwei Statements und ein Erfahrungsbericht stellen diese Spiel-Kunst vor, die auch spirituell genannt werden kann.

Veronika Prüller-Jagenteufel
Religion und Gewalt
Ein unheilvolles Paar – auch bei sexuellem Missbrauch
Frauen und Kinder, die missbraucht werden, erleben nicht selten,
dass zur Rechtfertigung Gott herangezogen wird – auch ein Zusammenhang von Religion und Gewalt.

Cyprian Rogowski
Neue Möglichkeiten für religiöse Bildung und Erziehung
Zur Situation der katholischen Kirche in Polen
Herausforderungen und Chancen der pastoralen Situation in Polen lassen sich exemplarisch am Religionsunterricht zeigen: staatlich anerkannte Rechte und viele Aufbrüche einerseits – ein kritischer und differenzierter Umgang mit Religion aufseiten der Jugendlichen andererseits.

Anne Möser

Keine Angst im Dom
Geistliche Domführungen – ein Praxisbeispiel
Domführungen besonderer Art bietet ein Team der katholischen Erwachsenenbildung in Paderborn an. Dabei wird der Sakralraum auch Menschen erschlossen, die sonst nicht in die Kirche gehen.

Martin Lätzel
Der Reichtum der Kirche sind die Christen
Strukturelle Aufbrüche in der Erzdiözese Poitiers
Diese französische Diözese setzt auf die Bildung von Basisgemeinschaften und auf eine starke Beteiligung von Ehrenamtlichen. Die Priester erwartet zukünftig die Herausforderung, als Unterstützer dieser Gemeinden unterwegs zu
sein. Ein Erfahrungsbericht.