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Christ werden - Christ bleiben
Gerhard Nachtwei
Erfahrungen mit dem Erwachsenenkatechumenat
Anfragen an Theologie und Pastoral
Die Erfahrungen mit Neugetauften sind beeindruckend. Zugleich bleibt ihre Integration in die Gemeinden oft schwierig. Kündigen sie eine neue Gestalt von Kirche an? Welche Hoffnungen verbinden sich mit ihnen?
Höllenangst als Missionierungsmotiv hat ausgedient. Was treibt heute dazu an? Nach zehn Jahren Erfahrungen mit dem Erwachsenenkatechumenat ist es Zeit, erneut Fragen zu stellen.
> Volltext

Regina Börschel
Eine Zukunftsfrage für die Kirche
Zum Erwachsenenkatechumenat in Deutschland
Bei seiner Einführung durch das II. Vatikanum war der Katechumenat
hierzulande noch eine Ausnahmeerscheinung. Inzwischen wird er immer stärker als Modellfall einer missionarischen Pastoral erfahren und gestaltet. Ein Blick in die Geschichte des Katechumenats und in die Zukunft der Pastoral.

Hubert Findl
Wenn Fremde aufeinander zugehen
Zur Integration »Neuer« in bestehende soziale Systeme
Katechumenen verändern das bestehende Gefüge der Kirche.
Damit beide Seiten dabei gewinnen, braucht es Beweglichkeit,
die Erinnerung an eigene Anfänge und einen sensiblen Umgang mit Fremden und Fremdem: Psychologische Aspekte zum Thema Integration.

Johannes Panhofer / Regina Polak
Die »Neuen«
Lern- und Entwicklungschancen für die Gemeinden
Mit Neuhinzugekommenen können die Gemeinden ihren eigenen Glauben
neu wahrnehmen und reflektieren lernen; sie können entdecken, wie Einheit in Vielfalt gelebt werden, wie Gemeinde als Leib Christi und Volk Gottes leben kann u.v.m. Integration von Neugetauften ist soziales Geschehen, das auf seine geistliche Tiefendimension hin theologisch gedeutet werden kann.

Maria Widl
»Mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht« (Mt 11,30)
Über den Glauben als Suchbewegung und Lebensweg
In der modernen Säkularität ist Glaube kein ein für allemal angenommenes Regelwerk, sondern eine immer neue Suche und mehr noch ein Unterwegs-Sein. Das konfrontiert auch Alt-Eingesessene mit Beweglichkeit. Analogien und Konnotationen zum Christwerden heute.

Mascha Join-Lambert
Spiritualität und Politik
Ansichten eines Verhältnisses
Joseph Wresinski, Priester der Armen in Frankreich, hat die Verschränkung
von gesellschaftlichem Engagement und geistlicher Verwurzelung überzeugend gelebt. Aus seiner Lebenserfahrung lassen sich Ecksteine
eines fruchtbaren Verhältnissses von Spiritualität und Politik ablesen.

Martin Lätzel
Bildung von Gemeinde
Die Versuche, immer größer werdende pastorale Räume durch kleine Gemeinschaften vor Ort zu gestalten, braucht als unverzichtbares Hilfsmittel eine verstärkte theologische Bildung aller Beteiligten sowie die Ausstattung der mündigen ChristInnen mit sozialen und pastoralen
Fertigkeiten. Ein Plädoyer für Kirchenvolks-Hochschulen.

Veronika Prüller-Jagenteufel
Herberge sein inmitten von Armut und Freiheit
Gesellschaftliche Herausforderungen für die Kirchen in Europa
Nicht erst der interne ökumenische Dialog, viel mehr noch die gesellschaftlichen Entwicklungen fordern die Kirchen heraus. Aus der Fülle der Themen werden drei herausgehoben: Armut, die Kultur der Freiheit und spirituelles Nomadentum. Sich ihnen gemeinsam zu stellen, fragt alle Kirchen nach der Kraft ihres Zeugnisses von einem der Welt und den Menschen liebevoll zugewandten Gott.

Ulrich Kumher
Von Flaggschiffen und Rettungsbooten
Flagshipstores als pastoraltheologische Herausforderung
Auto- und andere Markenhersteller inszenieren ihre Produkte in so genannten Flagshipstores: Kaufhäusern der besonderen Art, die menschliche Sehnsüchte bedienen. Christliche Gemeinden haben dagegen keine glänzenden Flaggschiffe zu bieten, wohl aber Rettungsboote, zusammengesetzt aus alten Trost- und Hoffnungsworten und verlässlicher Solidarität.

Stefan Heinemann
Neo ist nicht Christus
Relativismus als theologisches Problem am Beispiel von »The Matrix«
Die medialen Sinn- und Erlösungsangebote des spirituellen Supermarktes
fordern die christliche Theologie heraus, sich ihrer eigenen starken Rationalität zu erinnern. Denn es gibt gute Argumente dafür, dass nicht Gestalten wie »Neo« aus dem Film »The Matrix« uns erlösen, sondern allein Jesus Christus.

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