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Kindertheologie

Martina Blasberg-Kuhnke
Kindertheologie
Zur pastoralen Bedeutung eines religionspädagogischen Programms

Kinder haben ihre eigene Art,ihre Erfahrungen theologisch zu deuten. Sie dabei gut zu begleiten, ist nicht nurAufgabe in Kindergarten und Schule, sondern fordert auch pastoraleMitarbeiterInnen heraus. Dabei geht es auch mit Kindern um die Förderungder Subjektwerdung im Glauben.
> Volltext

Anton A. Bucher
»Dann bin ich ja auch Theologe …«
Die Bewegung für Kindertheologie

Seit den 1990er-Jahren wird inder Religionspädagogik über »Kindertheologie« diskutiert. Inzwischenist daraus eine längst nicht nur wissenschaftliche Bewegung entstanden: ein Blick auf ihre Herkünfte, Entwicklungen und Perspektiven.

Elisabeth Naurath
Kindsein heute
Von der Entdeckung der Kindheit zur Entdeckung
des Kindes

Die Wahrnehmung von Kindheit steht seit ihrer Entdeckung zwischen den Polen von Idealisierung und Problematisierung. Zudem kann in unsererer pluralen Welt auch Kindheit nicht mehr im Singular betrachtet werden. Was bleibt, ist der Blick auf und vor allem die Begegnung mit Kindern als Subjekten.

Marie-Rose Blunschi Ackermann
»Ist doch normal, dass man einander hilft!«
Kinderarmut und Kindertheologie

Kinder als Subjekte ihres Lebens, ihres Glaubens, ihrer Theologie – wohin führt diese Perspektive, wenn sie mit den Lebenswelten armer Kinder konfrontiert wird? Die Bewegung Vierte Welt stellt die Ärmsten ins Zentrum und versucht, ihnen Gehör zu verschaffen – auch den Kindern.

Vreni Merz
»Seine Vorhänge wollte er sehen«
Wie Kinder biblische Texte deuten

Biblische Texte können sehr unmittelbar in unser Leben hineinsprechen. Diese Art, sich das Buch der Bücher ohne Vorbehalte anzueignen, fällt Kindern meist erstaunlich leicht – mit oft überraschenden Ergebnissen.

Martin und Dorothea Lätzel
»Man braucht immer auch’n bisschen
Musik«

Wenn Kinder Kirche gestalten

Wie erleben Kinder Kirche? Was ist ihnen da wichtig? Die Antwort aus Kindermund, die das Feiern und die Gemeinschaft hevorhebt, klingt zunächst banal. Genauer betrachtet, verweist sie auf Wesentliches. Die Kinderperspektive hilft, neu zu sehen.

Luis Mosconi
Kinder und Jugendliche: Missionare zum
Anfassen!

Kinder legen das Evangelium aus und erreichen die Herzen der Erwachsenen – inmitten einer Welt voller Gewalt. Ein Stück gelebte Kindertheologie aus Brasilien.

Maria Eichinger
Kinder feiern Gottesdienst

Die unterschiedlichen Gottesdienstformen, die als »Kinderliturgie« bezeichnet werden, entstehen aus einer Mischung von didaktischen, erzieherischen oder im engeren Sinne liturgischen Anliegen. Ihre Gestaltung sollte sowohl »kindgerecht« wie »liturgiegerecht « sein: Versuch einer Orientierung in einem bunten Feld.

Stefanie Rieger-Goertz
Mit Kindern beten

Beten mit Kindern ist eine Herausforderung für die Erwachsenen: Ihnen wird Ehrlichkeit ebenso abverlangt wie Aufmerksamkeit auf den Entwicklungsstand der Kinder. So kann des gemeinsame Gebet in der Familie zum Ort von Vertrauen und gerechter Beziehung werden. Eine Kriteriologie.

Agatha Schnoz
Kindertheologie: Ein Paradigmenwechsel in
der Katechese?

In der Praxis, vor allem in den Gemeinden, ist Kindertheologie bzw. ein wirkliches Ernstnehmen der Kinder mit ihrem Glauben noch immer am Anfang. Den Hindernissen stehen dennoch viele gute Möglichkeiten zu katechetischem Engagement gegenüber.

Veronika Prüller-Jagenteufel
Keine offene Frage

Ob die evangelischen Kirchen auch im engeren dogmatischen Sinn als Kirchen anzusprechen sind, hat schon vor mehr als 50 Jahren für Diskussionen gesorgt – eine Reminiszenz an theologische Streitkultur.

Helga Kohler-Spiegel
Im Dialog mit Kollegen …
Bericht von einem Bischofsseminar zum Thema »Initiation«

Der oft vermisste Dialog zwischen Praxis, Wissenschaft und Kirchenleitung kann auch gelingen: Im Juli dieses Jahres fand in Salzburg ein Seminar eigener Art statt. Thema waren pastorale und katechetische Herausforderungen rund um die Initiationssakramente.

Rita Haub
Dass andere glücklicher leben dürfen
Alfred Delp SJ (1907-1945) und seine Visionen

Der vor 100 Jahren geborene Jesuit wurde zum Blutzeugen eines sozial engagierten Christentums, das aus tiefer Frömmigkeit die Welt gestalten will – bis in die Politik hinein und nötigenfalls auch im riskanten Widerstand. Delps Vermächtnis verpflichtet uns auch heute.

Josef Freise
Interreligiöser Dialog zwischen Christen und Muslimen
Eine Aufgabe für die kirchliche Jugend(sozial)arbeit

In der postsäkularen Gesellschaft ist gerade auch unter Jugendlichen Religion (wieder) ein Thema. Ihre identitätsbildende Kraft ist in offenen Begegnungen für den Dialog zu nutzen. Dafür braucht es echtes Interesse aneinander und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung.