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Sakramentale Erfahrungen

Leo Karrer
Welch kostbarer Schatz: Sakramente
Mit den Sakramenten hat die Kirche einen kostbaren Schatz: Sie sind
Zeichen des Heils, der Hoffnung und der Tiefendimensionen von Leben und Glauben. In den Sakramenten ist die Kirche den Menschen in guten und in schweren Tagen nahe wie sonst kaum.
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Marianne Heimbach-Steins
»Zeichen und Werkzeug des Heils«
Sozialethische Denkanstöße zum sakramentalen
Selbstverständnis der Kirche
Sakramentalität heißt: Kirche ist nicht für sich selbst da; und: Das verheißene Heil kann und soll durch die Kirche konkret werden. Daher muss sich Kirche in gesellschaftliche Geschehnisse einmischen – damit biblische Grunderfahrungen von Befreiung und Erlösung aufscheinen und die Verheißung konkret wird.

Norbert Mette
Sakramente – Instrumente der Unterdrückung und Symbole der Befreiung
Ästhetische und theologische Anstöße
Sakramente werden heute häufig als einengend erlebt. Damit sie (wieder) zu wirkmächtigen Symbolen und als befreiend erlebt werden können, müssen die Sakramente biographisiert und politisiert werden.

Ferdinand Kerstiens
Die Sakramente – Zeichen für den Schalom Gottes unter den Menschen
Eine Versorgungspastoral, die daran ausgerichtet ist, dass Individuen »zu ihren Sakramenten kommen«, geht am Kern des Sakraments vorbei. Sakramente sind Zeichen für die Gerechtigkeit des Reiches Gottes, die in die Welt weisen.

Aurelia Spendel
Jenseits von Eden – oder mitten drin?
Sakramentale Aufbrüche heute

Die Bedingungen postmoderner Existenz schaffen neue Um-Felder
für sakramentales Handeln und stellen es vor die Frage: Aufbruch oder Abbruch?

Almut Begemann
Gott atmen im heiligen Raum
Erfahrungen mit neuen Ritualen
Heilungsfeiern mit Salbung und andere Angebote in der Stadtkirche St. Petri in Dortmund machen die göttliche Heilszusage in einer Weise erfahrbar, dass sie sich mit dem persönlichen Leben verbinden und Lebenshoffnungen stärken kann.

Christoph Albrecht
»Denn auch sie sind Teil deines Lebens«
Die sakramentale Erfahrung Gottes auf der Straße

Exerzitien auf der Straße machen den sakramentalen Charakter
der Welt als Zeichen für die größere Wirklichkeit Gottes erfahrbar.

Elsbeth Bihler
Glauben und Leben miteinander in Beziehung setzen
Kommunion- und Firmungvorbereitung im Pastoralverbund Schwerte
Aufgrund sich ständig wandelnder pastoraler und gesellschaftlicher Gegebenheiten bedarf die Sakramentenkatechese unserer Gemeinden einer dauernden Neuorientierung.

Stephan Winter

»Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen« (Apg 8,31)

Erwachsenenkatechumenat als Modellfall der Sakramentenkatechese

Auch wenn oder gerade weil Glaubenswege heute stark individuelle
Wege sind, braucht es Räume in denen Glaubensweitergabe als inter-personales Geschehen stattfinden und Leben geteilt werden kann.

Maria Katharina Moser
Quicklebendig
Die Befreiungstheologie hat auf breiter Basis Eingang in Theologie und
kirchliche Praxis gefunden.

Roman A. Siebenrock
»Nostra Aetate«: Das Senfkorn des Konzils
Aus einer Erklärung zum Judentum wurde eine Erklärung zu allen Religionen, die im Angesicht der anderen Religionen Rechenschaft über den Standort und das Profil der Kirche ablegt.

Gerhard Nachtwei
Un-Glaublich lernen
Pastorale Überlegungen, angeregt durch Briefe Neugetaufter
Seit 1999 werden im Bistum Magdeburg die erwachsenen TaufbewerberInnen vom Bischof zu einem Zulassungsgottesdienst
eingeladen. Im Zentrum dieses Gottesdienstes stehen die persönlichen
Zeugnisse der Neugetauften. Von diesen Zeugnissen her lassen sich Konsequenzen für Kirche und Pastoral bedenken.

Im Interview: Valentin Dessoy
Zukunft und Veränderung gestalten
Führungsverantwortung und Führungsrolle der Priester

Priester sind heute mit divergenten Erwartungen konfrontiert. Aufgrund personeller und finanzieller Engpässe werden immer größere pastorale Einheiten gebildet. In dieser Situation bedarf es einer Klärung der Rolle und Führungsverantwortung von Priestern.

Roland Kollmann
Sterbebegleitung und Auferstehungsglaube
Im Mittelpunkt der Hospizarbeit stehen die Sterbenden mit ihren – nicht zuletzt religiösen – Wünschen, Ängsten, Bedürf-nissen und Fragen. Von diesen her sind die Kernaussagen des christlichen Auferstehungsglaubens zu bedenken.