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Unbezahlt - unbezahlbar
Almut Rumstadt
Drum prüfe, wer sich ewig bindet
Ehrenamtliche sind gefragt. Auch ohne kirchliches Amt sind sie diejenigen,
die Pastoralpläne und Umstrukturierungen umsetzen müssen und sich weiterhin möglichst unbegrenzt zur Verfügung stellen sollen. Eine neue Orientierung an den biblischen Vorgaben für eine Kultur der Anerkennung täte da gut.
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Hans-Joachim Sander
Der prekäre Ortswechsel des Ehrenamtes
Vom Sozialkapital der Hierarchie zum pastoralen Kapital der Kirche Traditionelles kirchliches Ehrenamt als verlängerter Arm der Hierarchie repräsentiert die Kirche als societas perfecta gegenüber der Welt. Die Ämter Christi im Volk Gottes führen dagegen in die Bruchlinien des Lebens und bezeugen dort die Zusammengehörigkeit von Gott und Menschen.
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Margit Appel
Unbezahlbarkeit als soziale Waffe
Zur geschlechterhierarchischen und sozialpolitischen Dimension von Ehrenamtlichkeit
Im Diskurs über die Freiwilligenarbeit fehlt die Berücksichtigung der unbezahlten Haus- und Familienarbeit. Zudem bekommt der ehrenamtliche soziale Einsatz wieder mehr den Charakter der Mildtätigkeit Wohlhabender. Beides stabilisiert gesellschaftliche Verhältnisse, die dringend reformbedürftig sind.

Regula Grünenfelder
Freiwilligenarbeit – das Ganze im Sinn
Eine Perspektive des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes
Freiwillige für die Mitarbeit in einem katholischen Verein zu gewinnen, ist anspruchsvoll. Es gelingt mit einem weiten, diskursiven Verständnis von Freiwilligenarbeit und des Katholischen.

Lothar Ganter
»Engagement ist Ehrensache, nicht Ehrenamt«
Erfahrungen mit dem Wandel des Ehrenamtes
Pfarreien und andere katholische Einrichtungen spüren die Veränderungen im Ehrenamt sehr deutlich. In der kirchlichen Büchereiarbeit im Erzbistum Freiburg ist es gelungen, die Chancen des Wandels zu nutzen. Die Erfahrung zeigt, worauf es ankommt.

Michaela Koller
Diakonie ist Nächstenliebe in unserer Zeit
Freiwilligenarbeit als Konkretion der Nächstenliebe
Freiwilligenarbeit braucht Aufmerksamkeit und Einsatz von allen Ebenen einer Sozialeinrichtung. Nur so wird sie zeitgemäße und zielführende Umsetzung des biblischen Liebesgebots. Erfahrungen aus einem großen Diakoniewerk.

Rainer Bucher
Vom bösen Zauber falscher Vorstellungen
Zur pastoraltheologischen Problematik der soziologischen
Kategorie »Ehrenamt«
Mitglieder des Volkes Gottes primär als tatsächliche oder potenzielle Ehrenamtliche anzusehen, ist gefährlich. Es kann die Chance verbauen, miteinander neu zu entdecken, welche Aufgabe die Kirche hier und heute hat.

Alexander Groß
Zeugnis in schwieriger Zeit
Gedanken über die Gefängnisbriefe von Nikolaus Groß1
Der in der Katholischen Arbeiterbewegung engagierte Nikolaus Groß wurde als Märtyrer der NS-Zeit seliggesprochen. Ohne Unterstützung durch die Hierarchie legte er Zeugnis von einem Glauben ab, in dem Religion und Politik nicht zu trennen sind.

Philipp Harnoncourt
»Als Jesus 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, hungerte ihn«
Die Einheit der Kirche in der Eucharistie wiederentdecken
Dass die Christen nicht gemeinsam Eucharistie feiern, ist ein Skandal und eine offene Wunde. Um die Einheit kann nicht nur gebetet, für sie könnte auch gefastet werden. Der zeitweise freiwillige Verzicht auf die Eucharistie kann sich als geistliche Kraft erweisen. Ein Appell.

Volker Keller
Vom Seligmachermaat zum Kreuzfahrt-Pfarrer
Seelsorge auf dem Schiff
Wurde der mitsegelnde Geistliche früher als Rettungsanker besonderer Art eingesetzt, gehört der Seelsorger auf dem Urlaubsschiff heute mehr zum guten Ton. Ein humorvoller Einblick in eine sehr spezielle Form der Pastoral.

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