Ausgaben > 2010
Ausgaben > 2009
Ausgaben > 2008
Ausgaben > 2008
Ausgaben > 2007
Ausgaben > 2006
Ausgaben > 2005
Ausgaben > 2004
Ausgaben > 2003

Schulpastoral

Martina Blasberg-Kuhnke
Pastorales Handeln im Lebensraum Schule

Schulpastoral als lebensraumorientierte Seelsorge geht Menschen nach und will über die Bezeugung des eigenen Glaubens hinaus einen Beitrag zur Menschlichkeit an der Schule leisten. Liturgie und Krisenbegleitung gehören ebenso dazu wie die sensible Wahrnehmung der verschiedensten Themen am Ort.
> Volltext

Dietlind Fischer
Wie entwickelt sich die Schule?
Aktuelle Tendenzen und Perspektiven

Seit PISA ist die Schule unter Beobachtung. Die Herausforderungen sind groß: Qualität ist gefragt und sie liegt nicht nur im kognitiven Lernerfolg, sondern im guten Leben für alle an der Schule. Die Ganztagsschule stellt dabei die Aufgabe noch einmal neu.

Udo Fr. Schmälzle OFM
Schulpastoral im Lernprozess
Eine Standortbestimmung

Seit der Würzburger Synode gibt es Konzepte für die kirchliche Präsenz an Schulen. Gewaltausbrüche von Jugendlichen, aber auch die PISA-Ergebnisse lassen sinn- und gemeinschaftsstiftende Initiativen aktuell immer wichtiger erscheinen. Ein Blick auf Grundlagen und Ist-Stand der Schulpastoral.

Ulrich Kumher
»Fürchte dich nicht, du kleine Herde« (Lk 12,32)
Anforderungen an Schulpastoral in der Minderheitensituation

In Deutschland – und das längst nicht nur in seinen östlichen Bundesländern – sind aktive Christen und Christinnen keine bestimmende Gruppe. Kirchliche Aktivitäten, die zur Humanisierung der Schule beitragen, leben von Gastfreundschaft und Zeugnis sowie aus dem Vertrauen auf teilbare Ressourcen.

Agatha Schnoz-Eschmann
Seelsorge an Schulen
Ein Blick auf die Situation in der Schweiz

Schulseelsorge will Kontakte und Begegnungen sowie spirituelle Erfahrungen ermöglichen. Den nötigen Rahmen dazu kann nur eine gute dialogische Zusammenarbeit zwischen Kirche und Staat bieten.

Martin Jäggle
Lebenswerte Schule
Schulpastoral in Österreich

Ging es früher um den gesicherten kirchlichen Einfluss auf religiöses Brauchtum in Schulen, stehen heute Themen wie Wertemanagement, Umgang mit Diversität sowie die Sorge um das Selbstbewusstsein von SchülerInnen im Vordergrund schulpastoraler Bemühungen. Ein gemeinsames Konzept dazu gibt es in Österreich nicht.

Frank Cüper / Christoph Tekaath
Baustelle Ökumenische Schulpastoral
Erfahrungen aus Magdeburg

Das Ökumenische Domgymnasium in Magdeburg versteht sich ingesamt als pastorales Unternehmen. Schulpastoral setzt dabei starke Akzente in Richtung soziale Kompetenz, Andacht und Ökumene. Kreative Projekte ziehen Kreise weit über die Schule hinaus.

Hans-Josef Daubaris
Kooperationsmodell Jugendhilfe – Schule
Über eine Zusammenarbeit im Saarland

Im Saarland arbeiten seit einigen Jahren Schule und Jugendhilfe enger
zusammen. Das bewährte Modell bietet auch für die Kirche Chancen und weckt Erwartungen.

Maria Katharina Moser
»Auf das Opfer darf keiner sich berufen«
Anmerkungen zur aktuellen Debatte um sexuellen
Missbrauch

Diskurs um sexuelle Gewalt gibt es nicht erst seit dem Aufdecken von
Kirchenskandalen. Einsichten aus feministischer Theorie sowie Erfahrungen
aus der Begleitung von Betroffenen decken z.B. implizite Männlichkeitsvorstellungen auf, erkennen die Gefahr, Opfer für fremde Interessen zu benutzen, und nehmen Überlebende als handelnde Subjekte wahr.

Helga Kohler-Spiegel
Ich nehme mir die Freiheit …
Margareta Porete und ihr kompromissloser Weg

An der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert setzt eine Frau ganz auf
die Liebe Gottes, die sie so tief befreit, dass sie sich jenseits aller Regeln
und Formeln wiederfindet. Die darin liegende Provokation der kirchlichen Autorität hat sie das Leben gekostet. Dieser Weg ist auch heute mehr als anspruchsvoll.

Jacques Baudot
Welche Politik gegenüber der starken Armut ?
Die Armutspolitik der UNO gemessen an den Vorstellungen von Joseph Wresinski

Der Gründer der internationalen Bewegung ATD Vierte Welt setzte
Vertrauen in die Möglichkeiten der UNO. Wo steht die Weltorganisation heute in Bezug auf das große Ziel der Armutsbekämpfung?