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Wallfahren
Veronika
Prüller-Jagenteufel
Wann ist Wallfahrt?
Nicht jede Reise oder Wanderung ist eine Wallfahrt. Doch genügt ein
heiliger Ort als Ziel, um sie dazu zu machen? Oder geht es um innere Qualitäten
des Fahrens? Und ist nicht das ganze Leben ein Pilgerweg zu Gott? Erste
Spurensuche.
> Volltext

Gabriele Ponisch
»… das hat mich so beseelt«
Wallfahrt als Gegenwelt?
Beim Wallfahren suchen Menschen Gemeinschaft und einen Kontext, in dem
Spirituelles und Emotionales gelebt werden kann – oft im Gegensatz zum
Alltag. Wallfahrt gerät damit in Gefahr, eine durchaus zwiespältige
gesellschaftliche Funktion zu übernehmen.

Franz Weber
Gemeinde(n) unterwegs
Erfahrungen mit Pfarrwallfahrten
Nicht nur Santiago boomt, auch viele Pfarrwallfahrten wurden in den letzten
Jahren wiederbelebt. Eine kleine Umschau in Österreich gibt Einblick
in die Vielfalt der Praxis einer »Kirche unterwegs« und fragt
nach Kriterien ihrer Gestaltung.

Siri Fuhrmann
Der Weg als Ziel
Wallfahrt im Spiegel ausgewählter Lieder
Der Psalmentradition folgend führt das Singen die Pilger in die Heilsgeschichte
ein und zur Meditation hin. Neues Liedgut betont das Wegmotiv. Dabei ist
neben dem Text auch auf das zu achten, was die Musik transportiert. Reflexionen
zu drei Wallfahrtsliedern.

Irmgard Jehle
Eine bewegende und bewegte Kirche
Das Zeugnis von 150 Jahren Lourdes
Nicht nur Kranke und Behinderte sind von Lourdes fasziniert, auch kritische
Zeitgenossen beeindruckt die Atmosphäre der Fröhlichkeit und
des Vertrauens. Einblicke in einen der großen traditionellen Wallfahrtsorte.

Pirmin Spiegel
Hoffnung für die Armen
Wallfahrt zur schwarzen Madonna von Aparecida
Wallfahrten sind fester Bestandteil der Volksfrömmigkeit Lateinamerikas.
Oft gehen sie auf eine Erscheinung der Muttergottes vor armen Menschen
zurück. Als letztes Jahr die Generalversammlung der Bischöfe
im brasilianischen Aparecida zusammentrat, spürten sie die Kraft
dieses Gnadenortes.

Gerhard Feige
Unter dem Licht Christi auf dem Weg
Ein Blick auf die Impulse der Europäischen Ökumenischen Versammlung
für Deutschland
Inzwischen liegt die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung
schon wieder einige Zeit zurück. Welche Eindrücke und Erfahrungen
sind in Erinnerung geblieben? Was hat sie gebracht? Wie kann es ökumenisch
weitergehen? Nach Stimmen aus Österreich und der Schweiz bringt DIAKONIA
dazu nun eine Stellungnahme aus Deutschland.

Martina Blasberg-Kuhnke / Ulrich Kuhnke
Milieu- oder evangeliumsgemäß?
Zukunft der Kirche im Horizont des Reiches Gottes
Der diesjährige Katholikentag in Osnabrück thematisiert die
Verantwortung für die Zukunft. Die entscheidende Perspektive dafür
ist nicht der Selbsterhalt kirchlicher Strukturen, sondern das Reich Gottes.
In dessen Dienst steht die Kirche, betont die Pastoralkonstitution des
Konzils. Eine theologische Vergewisserung.

Thomas H. Böhm
Beziehungsreich das Evangelium zur Sprache bringen
Gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit unter dem Anspruch der modernen
Gesellschaft
Schaukasten, Pfarrbrief, Homepage – Gemeinden versuchen medial präsent
zu sein. Ihrem Auftrag werden sie dann gerecht, wenn sie sich dabei am
»Kommunikationsmeister« Jesus orientieren und das vermittelte
Bild sich auch in konkreten Begegnungen bewahrheitet. Anregungen zur theologisch-spirituellen
Grundlegung gemeindlicher Medienarbeit.

Hildegard Wustmans
Identität aus Begegnung am Ort
Für einen ortsbezogenen Dialog pluralisierter Kulturen
Begegnungen an fremden Orten irritieren. Handlungen und Zeichen haben
an anderen Orten möglicherweise neue Bedeutungen. Eigenes und Fremdes
auszubalancieren, bereichert die eigene Identität. Das zeigt sich
heute und bereits auf dem Apostelkonzil.

Johann Hisch
PILGRIM-Schule
Ein Modell der Bildung für Nachhaltigkeit
Aus einem religionspädagogischen Projekt entstand ein Konzept,
das Schulen in Österreich ermutigt, den nachhaltigen Umgang mit der
Erde zu lehren. Fast nebenbei wird damit auch der Dialog der Religionen
und Weltanschauungen gefördert und Spiritualität zum Thema gemacht.

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