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Ostern
Veronika Prüller-Jagenteufel
Vom Schauen ins Staunen
Österliche Wege
Wer Ostern feiern will, muss sich auch dem Leiden und dem Tod stellen und der Frage nach Schuld und Erlösung. Kein einfacher Spaziergang; doch ein Weg in die Begegnung mit einer Liebe, die auch die Gewalt besteht. Das Staunen darüber kann in die Freude führen.
> Volltext

Leo Karrer
Ostern – Fest der Freude
An Ostern bleibt das Kreuz irritierend. Wo es auf den Gekreuzigten hin enthüllt werden kann, wird die Liebe sichtbar, die auch im Tod noch trägt und hält. Deswegen ist die staunende Freude der österliche Grundton,
denn jedem Menschen ist Leben, ist Auferstehung verheißen.

Sabine Bieberstein
Auferstehungserfahrungen
Biblische Perspektiven
Für die Auferweckung Jesu gibt es keine Beweise. Doch die Wirkung dieses Ereignisses wird in den Erfahrungen greifbar, die die Zeugen und Zeuginnen am leeren Grab und in der Begegnung mit dem Auferstandenen gemacht haben. Von bebender Exstase ist dabei ebenso die Rede wie vom alltäglichen Leben und einem drängenden Auftrag.

Klemens Richter
Die Feier der österlichen Geheimnisse
Liturgiewissenschaftliche Impulse
Die alljährlich wieder neu zu feiernden Liturgien der österlichen Zeit bergen die Schätze langer Überlieferung wie sorgfältiger Neuordnung. Um sie angemessen gestalten zu können, ist es hilfreich, sich ihre Tiefendimensionen zu vergegenwärtigen.

Franz-Rudolf Weinert
Die Osterliturgie feiern
Pastoral-liturgische Aspekte zur Österlichen Dreitagefeier
Das Triduum ist eine auf drei Tage verteilte Feier, die von ihrem Höhepunkt her zu verstehen ist: idealerweise von einer Liturgie, die durch die ganze Nacht geht. Aber auch die realen Gottesdienste dieser Tage können mit Kenntnis und Sensibilität so gestaltet werden, dass sie ihren Reichtum voll entfalten.

Franz Weber
Die Erlösung feiern
Karwoche und Ostern in Brauchtum und Volksliturgie
Neben und mancherorts auch statt der Vollformen der großen Liturgien gibt es alte Bräuche sowie moderne Ausgestaltungen des Pascha-Mysteriums. Sie sind ernstzunehmender Ausdruck der Heilssehnsucht und zuweilen auch kreativer Ausweg in ressourcenknappen Seelsorgeräumen.

Pirmin Spiegel
Österlicher Perspektivenwechsel
Predigt zu Mk 16,1-7 (8-20)
Wer auf die Auferstehungsbotschaft mit Skepsis und Unglauben reagiert, ist in guter Gesellschaft. Den Jüngern ging es zunächst ebenso. Und doch haben sie schließlich mit ihrem Leben das Tuch weitergewoben, dessen viele Fäden von der Hoffnung auf Leben erzählen.

Thomas H. Böhm
Beziehungsarbeit im Netz
Christliche Internetseelsorge und Onlineberatung
Aus freien Initiativen wurden feste Einrichtungen, die im neuen Medium für christliche Präsenz sorgen. Sie vernetzen dabei nicht nur User und Beratende, sondern ebenso Mitarbeitende untereinander. Die Standortbestimmung ergibt: Seelsorge stiftet Beziehungen – auch vermittels des virtuellen Raums.

Annegret Reese-Schnitker
Religion im Alltag von Singlefrauen
Herausforderungen für die pastorale Arbeit
Die Resultate einer empirischen Studie unter Frauen, die alleine leben,
zeigen eine hohe religiöse Eigenkompetenz, die sich allerdings kaum
kirchlich verortet. Pastoral ist angefragt, die spezielle Lebensform des Singledaseins von Frauen wertschätzend in den Blick zu nehmen.

Sabrina Böhmer / Martin Lätzel
Der Weg der Kirche ist das Kind
Zur Kompetenz kirchlicher Kindertagesstätten
Die Wünsche von Eltern an kirchliche Kinderbetreuung sind oft nicht explizit christlich, sondern allgemein und diffus. Mit sozialer, kultureller und integrativer Kompetenz können die Einrichtungen dennoch dem christlichen Auftrag entsprechen, ohne bloß Mitglieder zu rekrutieren.

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