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Krankensalbung

Leo Karrer
Kranken-Salbung

Die Grenzen des Lebens sind nicht
die Grenzen der Liebe: Das zeigt u.a. das Sakrament der Krankensalbung.
Wo Kranke und Alte immer mehr an den Rand gedrängt werden, ist es ein starkes Heilszeichen, dem die Kirche mehr Aufmerksamkeit widmen sollte.
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Sabine Demel
Krankensalbung und Letzte Ölung
Sakrament gegen die Isolation bei schwerer Krankheit

Die Praxis wie die kirchenrechtliche Sicht des Sakraments hat sich im Lauf der Geschichte wiederholt verändert. Heute steht u.a. eine stärkere Einbindung in gemeinschaftliche und gemeindliche Szenarien an sowie eine neue Auseinandersetzung mit dem Tod. Offenes Diskursthema bleibt die Frage des Spenders.

Benedikt Kranemann
Ein Zeichen in Kirche und Gesellschaft
Anmerkungen zur Praxis der Krankensalbung

Was oft nur in der Abgeschiedenheit von Krankenzimmern gefeiert wird, eröffnet viele, auch die Gemeinden einbeziehende Möglichkeiten.
So könnte die Kraft der Heilszusage Gottes ebenso wie die Verpflichtung zur Sorge für die Kranken oder auch der Umgang mit heiligem Öl für die ganze Kirche wiedergewonnen werden.

Willi Riemer
»Was willst Du, dass ich Dir tun soll?«
Über die Krankensalbung im Krankenhaus

Wo das Sakrament organisch in den Prozess der Seelsorge eingebunden ist, entfaltet es seine volle Kraft. Zuspruch für den eigentlichen Übergang des Sterbens geben aber öfter Segensrituale, die aus der Begegnung mit den Betroffenen situativ entwickelt werden.

Dorothea Sattler
Der Gebrechlichkeit des Lebens im Miteinander gewahr werden
Systematisch-theologische Überlegungen zur Krankensalbung

Im Tod ist das Leben. Das Sakrament feiert den österlichen Glauben. Begleitet von sinnlichen Zeichen und eingebettet in das Erinnern der Lebensgeschichte, kann es einem versöhnten Warten auf den Messias den Weg bereiten.

Traitler-Espiritu
Iona – Poesie des Ortes am Rand
Die Iona Community als dezentrales ökumenisches Kloster

Die schottische Hebrideninsel Iona beherbergt nicht nur alte Königsgräber, sondern das geistliche Zentrum einer weltweiten ökumenischen Kommunität, deren Mitglieder in ihrem Alltag die alte Regel des Betens und Arbeitens in Solidarität mit den Armen zu leben versuchen.

Christian Bauer
Von der Pfarrei zum Netzwerk?
Eine pastoralsoziologische Probebohrung

Eine typische Pfarrgemeinde durchlief seit 1970 gewisse Stadien und erreicht heute doch nur wenige Milieus. Als zukunftsträchtig erscheint nunmehr eine ebenso bunte wie riskante Vielfalt kirchlicher Sozialgestalten.

Thorsten Raabe / Klaus Vellguth
Kirche als zukunftsfähige Gemeinschaft
Missionarische Reflexionen über postmodernes Bindungsverhalten

Postmoderne Menschen sind nicht einfach individualisierte Einzelne. Entlang ästhetischer Merkmale verhalten sie sich eher wie Stammesgenossen auf der Wanderschaft. Diese soziologische Deutung kann der Neukonzeption kirchlicher Gemeinschaft neue Perspektiven eröffnen.

Christine Gleixner
Begegnung und Inspiration
50 Jahre Ökumene in Österreich

Das Miteinander der christliche Kirche ist in Österreich gut entwickelt und wird auch von der Gesellschaft honoriert. Ein Blick auf eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft.

Christine Haiden
Die vorbildliche Laiin
Erinnerung an eine wichtige »Kirchenfrau« Österreichs

In der Nachkriegszeit boten sich für Laien in der katholischen Kirche viele Chancen einer weitreichenden Teilhabe. Die Wienerin Eva Petrik (1931-2007) nützte sie und wurde als Frau in der Kirche gehört und geschätzt.