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Armut
Almut Rumstadt
Armut als pastorale Fragestellung
Armut und arme Menschen werden sichtbarer, zumindest in den Städten.
Kommen sie auch in den Pfarrgemeinden, in den Gedanken der pastoral Tätigen
so vor, wie es dem armgeborenen Christus entsprechen würde?
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Paloma Fernández de la
Hoz
Die kalte Seite des Wohlstands
Armut und soziale Ausgrenzung im Herzen Europas
Im deutschsprachigen Europa ist »der typische Arme« eine schlecht
ausgebildete Migrantin ohne Erwerbsarbeitsplatz, die mehr als zwei Kinder
allein erzieht. Doch die Typisierung verschleiert, dass das ausgrenzende
Stigma »Armut« immer breitere Kreise bedroht und dass zur
Armutsbekämpfung alle aufgerufen sind. Versuch einer Orientierung
in der Vielzahl der Daten und Einschätzungen.

Gunter Prüller-Jagenteufel
Den Liebesdienst nicht ausfallen lassen
Option für die Armen als kirchliche Verpflichtung
Vorrangig den Armen zu dienen und mit ihnen gemeinam an einer gerechteren
Welt zu arbeiten, sucht sich die Kirche nicht aus: Es ist ihr unausweichlich
aufgegeben. Und zwar gerade auch in unseren Gesellschaften. Wer sind nun
die Armen und was bedeutet es, sich für sie zu entscheiden?
Theologisch-ethische Zugänge.

ATD Vierte Welt
Erzählungen von Mut und Widerstand
Aus dem Alltag armutserfahrener Menschen
Zum »Welttag zur Überwindung von Armut« (17. Oktober)
sammelte die Schweizer Sektion von ATD Vierte Welt im Jahr 2005 eine Vielzahl
von Hoffnungsgeschichten. Sie zeigen, mit welcher Stärke viele in
Armut als Menschen bestehen – und wie dringend der gemeinsame Einsatz
für ihre Rechte ist. Eine Auswahl.

Im Interview: Michaela Moser
Mit Liebe zur Welt und zu den Menschen
Erfahrungen aus der Armutsbekämpfung
Michaela Moser ist seit über zehn Jahren auf der sozialpolitischen
Bühne sowie im Empowerment von Armutsbetroffenen tätig. Die
Kompetenzen und Potenziale der Menschen zu achten und um bessere strukturelle
Bedingungen zu kämpfen, gehört für sie zusammen. Der Einsatz
für das gute Leben aller ist möglich – in Brüssel wie in
der Gemeinde vor Ort.

Anselm Böhmer
Armutsprojekte – Chancen im Sozialraum
Ressourcen der Armutsarbeit durch freiwilliges Engagement
Angesichts wachsender Armut bieten sich den Pfarreien viele Möglichkeiten,
konkret zu helfen. Dem christlichen Auftrag entsprechen dabei vor allem
jene Projekte, die taktvoll und mit großem Respekt an die Betroffenen
herangehen. Reflexionen und Beispiele, die zur Nachahmung empfohlen sind.

Johannes Paul Abrahamowicz OSB
Ein Friedhof als Wallfahrtsort
Der heilige Paulus und die Beichte
Seit beinahe 2000 Jahren pilgern Menschen zum Grab des Apostels Paulus
vor den Mauern Roms. Wer sich wie er auf die Fragen des Auferstandenen
einlässt, wird gerade auch im Sakrament der Buße die Liebe
erfahren. Ein Beitrag zum Paulusjahr.

Christian Bauer
Gott im Milieu?
Ein zweiter Blick auf die Sinus-Milieu-Studie
Nur mehr drei von zehn Alltagsmilieus werden kirchlich erreicht. Inspiration
für eine dementsprechende Mission kommt aus der Kirchengeschichte
Frankreichs: Öffnung nach außen, glaubwürdiges Zeugnis
und eine Neuentdeckung des Evangeliums.

Irene Löffler
Frauen in Führungsaufgaben in der Kirche
Erfahrungen aus einem Fortbildungsprojekt
Frauen arbeiten in den Führungsetagen der Kirche nicht mehr nur als
Sekretärinnen. Immer öfter bringen sie ihre Kompetenzen in die
Leitung ein. Wichtig sind ihnen u.a. klare Verantwortungsbereiche und
partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Tobias Kläden
Bologna, Module, Credit Points …
Was bedeutet die Reform der theologischen Studiengänge für die
pastorale Ausbildung?
Im Zuge europäischer Kooperation verändert sich auch das Theologiestudium.
Es wird u.a. neue Abschlüsse und neue Lernformen geben. Positive
Auswirkungen auf theologische und pastorale Kompetenz sind zu hoffen.

Helmut Eder
Wie viel Grauen verträgt ein/e Christ/in?
Pastoraltheologische Anmerkungen zum Genre des Horrorfilms
Vom üblichen Kirchenpublikum oft eher kopfschüttelnd
abgetan oder strikt abgelehnt, lassen sich auch in Horrorfilmen religiöse
Spuren ausmachen. Es lohnt sich, genauer zu fragen, was gerade junge Menschen
an dieser Kunstform reizt. Ein gewagter Blick in die Abgründe.

Der folgende Artikel wird NUR in www.diakonia-online.net publiziert, NICHT
aber in der Druckausgabe.
Ines Kunstmann
»Man ist auf Dauer ausgegrenzt und vom Leben abgeschnitten«
Erfahrungen zu »7 Wochen leben mit Hartz IV«
Das Diakonische Werk der Evangelischen Landeskirche Hannover führte
im letzten Jahr zur Fastenzeit ein ungewöhnliches Projekt durch:
Wie
verändert die Beschränkung auf den Hartz IV-Regelsatz das Leben?
> Volltext

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