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Leidenschaft
Leo Karrer
Leidenschaft in der Kirche
Eine Spur zum (Er-)Leben
Nach der turbulenten Konzils- und Nachkonzilszeit scheint die Kirche heute
in einer »Latenzphase« zu sein. Ist die Leidenschaft abhanden
gekommen – und mit ihr auch Glaubensglut und Freude an Gott? Eine Aszese
der Entfaltung, die kultiviert, was dem Leben in Fülle dient, könnte
auch den leidenschaftlichen Einsatz neu entdecken.
> Volltext

Leidenschaft in der Pastoral
Sieben persönliche Statements
DIAKONIA hat sieben in der Pastoral tätige Männer und Frauen
gefragt, wie sie es mit der Leidenschaft halten. Eine Gemeindereferentin,
ein Pfarrer, eine Theologiestudentin, ein Leiter eines Bildungshauses,
eine Gemeindeleiterin, ein Gemeindeleiter und eine Caritasmitarbeiterin
erzählen von Freude und Alltag, von nötiger Stille und der Verbindung
mit Gott. Eindrücke und Erkenntnisse aus einer Pastoral mit Herzblut.

Christoph Kardinal
Schönborn
Ohne Leidenschaften kein sittliches Leben
Das Gute ist weder lust- noch leidenschaftslos zu erreichen. Weder Jesus
noch die Heiligen sind ohne Leidenschaften vorstellbar. Diese Grundkräfte
des Begehrens und der Abwehr lassen sich kultivieren, sodass sie Gott
in den Dienst an seinem Reich nehmen kann.

Im Interview: Christoph
Jacobs
Entschieden zur Leidenschaft
Pastoralpsychologische Perspektiven zu einer Grundkraft lebendiger Seelsorge
Sich zu leidenschaftlicher Hingabe auf Dauer entscheiden zu können,
ist unabdingbar für gute Seelsorge. Sich von Gottes Liebe und menschlichem
Leid ganz in Anspruch nehmen zu lassen, erweist sich dabei als Weg zum
Glück: für die pastoral Tätigen ebenso wie für die
Kirche.

Jonathan Düring OSB
Leidenschaft – die vergessene christliche Tür zum erfüllten
Leben
Das moderne Ideal der Leidfreiheit passt nicht zu Jesus und seinem radikalen
Einsatz. Auch heute nicht. Hass zu überwinden, Besitzdenken abzulegen,
Menschlichkeit zu leben, ist nicht bloß nett und lieb, sondern oft
auch abgründig und vergeblich. Und es macht Sinn.

Pirmin Spiegel / Veronika Prüller-Jagenteufel
Der Leidenschaft eine Richtung geben
Ein Dialog zu Begehren, Berufung und der Causa des Reiches Gottes
Welche Ethik braucht Leidenschaft? Was hat sie mit Begehren und Berufung
zu tun? Wie kann sie den Armen dienen? Vom Heftthema begeistert begann
unter zwei Redaktionsmitgliedern ein leidenschaftlicher Dialog, den sie
per E-Mail weiterführten und der hier nun nachlesbar ist.

Robert Biel
Unterwegs zur dienenden Kirche
Zu Geschichte und Gegenwart der Diakonie in der polnischen Kirche
Das kommunistische Regime hatte die caritativen Tätigkeiten der Kirche
in Polen massiv eingeschränkt. Heute erscheint der Auftrag zur Sorge
um die Notleidenden als Richtungsanzeige für eine grundlegende Neuorientierung:
Kirche in der modernen Gesellschaft muss eine Dienende sein.

Marie-Louise Gubler
Ökumenische Zeichen
Ein Schweizer Nachklang zur Europäischen Ökumenischen Versammlung
Die Referenten der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung
benannten Sorgen und Hoffnungen der Kirchen auf dem Weg zur Einheit. Konkrete
ökumenische Aktivitäten lassen das Licht Christi erfahrbar werden:
ermutigende Beispiele aus Zürich.

Ulrich Feeser-Lichterfeld
Versagen und Vergebung
Über den geglückten Umgang mit Fehlern in der Pflege alter Menschen
Die Pflege alter Menschen ist ein hochsensibler Ort, der pastorale Aufmerksamkeit
verdient. Hier – aber nicht nur hier – sollte Seelsorge dazu ermutigen,
weder schuldvergessen noch perfektionistisch zu handeln, sondern in der
Gnade Gottes.

Günter Virt
Hoffnung auf Sicherheit
Welche Ethik braucht die Sicherheitspolitik in Europa?
Sicherheit ist ein zentrales politisches Thema. Theologische Ethik hat
für seine Einordnung und Gestaltung Kriterien anzubieten – und die
querliegende Perspektive christlicher Hoffnung: Versuch einer Orientierung
in heiklem Gelände.

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