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Pfingsten
Marie-Louise Gubler
Pfingsten: Geburtstag der Kirche
Pfingsten - ein (ungehobener?) Schatz:
Fest der Offenbarung des lebenspendenden Geistes Gottes, Fest der Einheit
in Vielfalt, Fest des Verstehens und der Veränderung, Fest unterschiedlicher
Begabungen und Charismen in der Kirche. Und Geburtsagsfest der Kirche.
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> Volltext

Wolfgang Steck
Das Pfingstfest
Geschichte - Liturgie - Brauchtum
Zu Pfingsten wird durch die Sendung des Heiligen Geistes das Ostergeschehen
vollendet. Die alte Kirche feierte das mit einer fünfzigtägigen
Festzeit - Pentekoste. Das 2. Vaticanum greift diesen Gedanken der Einheit
von Ostern und Pfingsten wieder auf. Das zeigt sich vor allem in der Liturgie.
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Markus Schlagnitweit
Globalisierte Welt: Babel oder Jerusalem?
Eine Pfingstpredigt
Die Erzählung vom Turmbau zu Babel
und das Pfingst-Wunder aus der Apostelgeschichte geben den Hintergrund
ab für eine Deutung der gesellschaftlichen Entwicklung, die einerseits
von Globalisierung gekennzeichnet, andererseits durch Entsolidarisierung
und den Zerfall eines ethischen Grundkonsenses gefährdet ist. Die
Frage, ob unsere Welt das letzte Babel oder ein neues Jerusalem sein wird,
ist letztlich die Frage nach dem Geist, der diese Welt beseelt.
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Margit Eckholt
Die faszinierende Neuigkeit des Heiligen
Geistes
Zu Pfingsten feiert die Kirche die lebendige Gegenwart
des Geistes Gottes. Das Wirken des Geistes zieht sich wie ein roter Faden
durch Bibel und Kirchengeschichte. Seine Bedeutung tritt besonders in
ökumenischen Konzilien und in der Weisheitstheologie zutage.
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Claudia Mitscha-Eibl
Ein Bild, das alle Bilder sprengt
Sechs Meditationen über ruach, die göttliche Geistkraft
Pfingsten feiert die Geburtsstunde der Kirche: Der Geist erfasst die Menschen.
Gottes Geist, Mutter Geist, ruach: Atem, Bewegung, Lebenskraft, ungezähmt
und unkontrollierbar, macht lebendig, stößt ins Leben.
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Erwin Dirscherl
In-spiration angesichts des Anderen
Das Pfingstereignis - in verschiedenen Sprachen
sprechen und einander dennoch verstehen. Einheit in der Vielfalt. Sprache
schafft Unterscheidung und damit Einzigkeit. Sprache bedeutet Kommunikation,
Berühren des Anderen in seiner Einzigkeit.
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Michael Fuss
Hören, was der Geist den Gemeinden
sagt
Pfingstliches Christentum als glokales Phänomen
In Asien wächst mit den Pfingstkirchen eine
neue Kirche mit einer theologischen Kreativität, die in den Westen
ausstrahlt. Neue Formen postkolonialer Mission entstehen und machen das
Christentum zu einer polyzentrischen Weltreligion.
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Marie-Louise Gubler
Der Heilige Geist in der Orthodoxen Kirche
In der orthodoxen Theologie und Kirche nimmt der
Heilige Geist eine zentrale Rolle ein. Das zeigen die Stimmen bedeutender
orthodoxer Theologen.
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Maria Katharina Moser
Worte schreiben Welt
Worten wohnt eine schöpferische Kraft
inne. Im Sprechen sind wir hineingenommen in das Schöpfungsgeschehen.
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Veronika Prüller-Jagenteufel
Eine kirchliche Reformerin
Portrait von Dr. Hildegard Holzer
Hildegard Holzer (1904-1995) engagierte sich für
die so genannten Seelsorgehelferinnen, aus denen sich die heutigen pastoralen
Berufe entwickelten. Von der Pionierin ist u.a. geduldiges Drängen
zu lernen, denn noch immer müssen Ungeweihte um ihren Platz in der
Pastoral kämpfen.
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Rainer Bucher
40 Jahre danach: beschädigt
Die defizitäre Rezeption von Gaudium et spes und
die Krisen der Kirche
Priestermangel, Neuordnung des Geschlechterverhältnisses
und der Verlust des Monopols auf Sinnstiftung sind aktuelle Probleme der
Kirche. Wege aus der Krise weist Gaudium et spes, die Pastoralkonstitution
des Zweiten Vatikanischen Konzils - auch heute, 40 Jahre nach seinem Abschluss.
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Antanas Saulaitis
Festen Schritts in die Zukunft
Pastorale Entwicklungen in der litauischen Kirche
Die Situation und Erfahrungen während der
Sowjet-Besatzung haben das litauische kirchliche Leben zutiefst geprägt.
Manche Erfahrung wirkt immer noch weiter. Die litauische Kirche ist dabei,
sich neu zu (er)finden.
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Alexander Joist
Skeptische Todesdeutungen in der Gegenwartslyrik
Was viele Menschen im Alltag gerne verdrängen, bringt Lyrik zur Sprache:
den Tod. Günter Kunert, Hans Magnus Enzensberger, Ernst Jandl und
Johannes Kühn greifen christliche Vorstellungen vom Tod auf - skeptisch,
reflektierend und ohne sich fest zulegen.
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